ML94 Die Managerliga | gegründet 1994
ML94
Jeanette Klinsmann

ML Finale 2018 - Spiel Eins

30.04.2018

Hallöchen zusammen,

bevor wir durchdrehen, drehen wir erst mal ein kleines bisschen an der Uhr.

Throwback in das Jahr 1998. Der 1.FC Köln ist soeben zum ersten mal aus der Bundesliga abgestiegen und niemand ahnt, dass dieses nicht das Ende, sondern nur der Beginn der ewigen Berg- und Talfahrt sein würde.
Helmut Kohl ist noch immer als Bundeskanzler unterwegs, genauso wie Ralf Kohl, der "Kanzler" für den Sport-Club Freiburg.
Die Fußball-Nationalmannschaft macht sich unter Bundesberti Vogts auf den Weg nach Frankreich, wo man schließlich und endlich im Viertelfinale krachend gegen Kroatien scheitert.

Die vier Jahr zuvor gegründete Managerliga, kurz ML94, erlebt einen Mitgliederboom und spielt erstmals mit 10 Vereinen, und der vierte Titel wird ebenso erstmalig in einem Playoff-System ausgespielt.
In der ersten Finalserie stehen sich das eben gegründete und schon legendäre Egal Madrid und die blutjunge Lok aus Forsbach gegenüber.
In zwei eher mäßigen Spielen setzt sich die Lok erstmals die Krone des Fantasiefußballs auf und begründet damit ihre Dominanz des nächsten Jahrzehnts.

Zwanzig Jahre und Finalserien später erleben wir eine ganz neue Dominanz, manche ächzen schon darunter. In der zweiten Hälfte der "Zehner-Jahre" des neuen Jahrtausends sind es die Delfine vom Mittelberg, die zwar immer nett anzuschauen, aber mindestens so ekelhaft zu bespielen sind.
In der Meisterrunde vom 23. bis 27. Spieltag wurde einfach mal alles abgeschenkt, mit mehr als nur einem Quäntchen Glück landete man auf dem wichtigen Playoff-Rang 3, und plötzlich sind die Mittelberger nur noch einen Sieg von der Titelverteidigung entfernt.

Mit 24,5 : 21,5 behielten die Jolitschen insgesamt recht souverän die Oberhand in New Old New Old Torpedopolis (ein Stadion ist uns nicht ernsthaft bekannt).
Wieder einmal waren es Spieler wie Horn, Caiuby und Hinteregger, dazu natürlich Diallo und Gbamin, keine besonders klangvolle Truppe, aber ausgerüstet mit einem Selbstbewusstsein. welches selbst Stefan Effenberg blass aussehen liesse.

Der högscht favorisierte Torpedo hingegen leidet unter den Champions-League-Ambitionen der Bayern, die großen Stars Müller und James pflegten lediglich ihre Social-Media Kanäle.
So steht die Mannschaft von Trainerlegende Tewald Tienen schon wieder mit dem Rücken zur Wand, das taten sie allerdings im Halfinal-Rückspiel gegen die Juve auch schon.

Wir in der Redaktion des ficker tippen auf eine Serie über drei Spiele, dieser Torpedo kann zu jeder Zeit zünden, es wird allerdings auch allerhöchste Zeit.

Küsschen
Jeanette Klinsmann

- Jeanette Klinsmann -