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Hinrunde - Spieltag 4 (Spätausgabe)

26.09.2019

Liebe Präsidenten,


Hassia - Jolitsche 18,5 : 10,5

Das Glasico

Auffällig ruhig war es diesmal in den einschlägigen Gazetten vor dem einst im Petersberger Hof in Klettenberg ausgerufenen Glasico.

Lag es an der respektvollen Zurückhaltung angesichts des kürzlich verschiedenen Riegel-Rudi? Zumindest gedachten beide Teams vor dem Anpfiff bei einer Gedenkminute mit einer 22 Mann starken Doppelkette im Fünfmeterraum dem Weltenbummler.

Vielleicht lag die Ruhe aber eher an der ungewöhnlichen Ausgangsposition vor dem Glasico.

Während die Hassia im vorderen Drittel die frische Luft der Spitze schnuppert, werkelt man bei den Jolitschen recht ungewöhlich tief im Keller der Tabelle an der Fertigstellung des marohden Mittelbergs.

Der Spielverlauf spiegelte im wesentlichen den bisherigen Saisonverlauf wider. Bei der Hassia traf zumindest Sancho und eine routinierte Leistung des Bayern-Freiburg Blocks ließ den neuen Superstar Kai Havertz überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

Angeführt von Neuer und Hernandez stand die Abwehr der Hassia sattelfester als die der Jolitschen und bereits vor dem abschließenden Spiel am Montag sah es recht gut aus für die Kleineichener.

Gerardt und Bebou hätten beide wirklich durchdrehen müssen, um das Spiel noch zu drehen.

Alles schon vorgekommen, nicht aber in der aktuellen Form der einst Jolaktischen.

So reichte der Hassia eine solide Leistung um den Fans im ELF drei Punkte zu schenken.

Und angesichts der spätsommerlichen Temperaturen lies Anna in der Ostkurwa zur Feier des Tages noch einmal das Höschen blitzen.


Parisss -Fausto 17,5:14,5

"Haben nicht die Mösen dem Parisss die Truppe eingekauft? Well done!!"

Den Spruch wird man sich in Paris wohl berechtigter Weise noch die ganze Saison anhören müssen...

Da kann man nur immer wieder bescheiden darauf hinweisen, dass die Anweisungen von Clötona lauteten: "Wenn die Abwehrwertung gekippt wird: scheiß auf die Abwehr, es zählen nur Tore." Diese einzige Vorgabe haben die Mösen in Moulin Rouge Marnier umgesetzt, daher in der Tat - WELL DONE!!!

Dieses Wochenende traf man allerdings auch ein Mal ins eigene Tor, sodass die Rolle des Angstgegners vom Doppelfaust-Ficker der letzten Saison nur deshalb erfüllt werden konnte, weil etliche Spieler seiner Mannschaft an diesem Spieltag eher schmollend die Fäuste in der Tasche ballten, weil sie nicht aufgestellt wurden. Aus dem einzigen 5-fach Sturm der ML wurde dadurch ein einfacher Sturm, der zudem noch nicht traf, wie auch der Rest des Teams mit dem eigentlich wesentlich alternativreicheren und ausgeglicheneren Kater.

Entscheidend hingegen bei PB wieder einmal der überragende Rekord-Robert.

Schon fast beängstigend, seine Trefferquote. Nicht zuletzt deshalb konnte man die Ausfälle von Osako, Modeste und Sahin kompensieren. Als kleinen Bonus gab's dann auch noch den Abwehrpunkt.

Somit konnte man mit 17,5 : 14,5 glücklich die Tabellenführung zurückerobern, da der Vetter die Forza mit 23 : 20 runter wirtschaftete.

Nun geht es am nächsten Spieltag mit breiter Brust an den momentan ML-technisch gesehen tatsächlich ungewöhnlich maroden Mittelberg, und die Vorfreude auf DEN Klüttensturm der Liga ist groß!


Lok - Forza 23:20

Alle Kameras auf Korian Flohfeldt als der den Platz auf der Bank einnahm. Zum Start hatte der Trainernovize gleich die schwierige Aufgabe den 'deutschen Lewandowski' zu ersetzen und brachte stattdessen den bisher so enttäuschenden Amiri als Lückenbüßer. Doch der kleine,schwarze Afghane drehte mächtig auf,war er doch nahezu an jedem gefährlichen Angriff beteiligt.
Flohfeldts Unbekümmertheit wirkte sich also insgesamt sehr positiv auf das Gesamtgefüge aus,so dass viele schon jetzt eine längere Anstellung des Amateurtrainer wünschen.
So zum Beispiel konnte sich die Angriffe der Forza trotz mehrfacher Sturmwarnung nicht entfalten. Embolo,die letzten Wochen von der heimischen Presse auffällig häufig in den Himmel gelobt,stellte den amerikanischen Traumhüter auffällig häufig vor keine schwierige Aufgabe. Einzig ein Standart von Fummeltrine Sabitzer fand den Weg ins Tor.
Zudem konnte Sebastiaan Bornauw einem leid tun. Kurzfristig für 'King Coman',den best benoteten Spieler der vergangen zwei Saisons,auf den Platz geschickt-konnte er die ihm zugedachten,messiasartigen Erwartungen nicht erfüllen und war nach dem Spiel kaum zu trösten. Der Spieler gilt seitdem als verschollen. Ein klassischer Fall von Sebastiaanismus?! Gerüchteweise soll er sich auf den Weg nach Portugal befinden wo er als verborgener König und Erlöser verehrt wird.


Gute Nacht Jhon Boy

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