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KALK POST

Spieltag 6 (Frühausgabe)

08.10.2019

Liebe Präsidenten,

Torpedo-Fausto 16,5:30,5

Ein paar Sätze machen einem hier mal wieder klar, dass die ML uns schon sehr lange begleitet und Niederlagen nach all den Jahren immer noch verdammt weh tun.
Floskeln, wie... hart in den Arsch... abgefiedelt oder auch ohne jegliche Chance treffen hier alle zu.
Die Finalisti drehen im 79er Cup richtig den André Hahn auf und überzeugen auf ganzer Linie. Spieltagsbester! Der Berliner Ost Block um Starkic, Klüntic, Ibisevic ging am Freitag mit großen Schritten vorraus!
Waldschmidt schießt sich für Jogi warm und Elvedi drängt in der 60igsten Minute auf seine Einwechslung. Summa Summarum 30,5! Bäm!
Beim Torpedo hingegen tun sich große Lücken im kleinen Kader auf, die schon nach der Bergabfahrt aus Hellvalley in die Südstadt befürchtet wurden.
Das Mazedonische Technik Trainingslager unter der Leitung von Nicolsche Noveski ist zum Saufgelage ausgeartet und die Trainingstestspieler Churlinov, Roshi und Mavaj konnten ebenfalls nicht überzeugen.
Der Ostblock ist und bleibt aber weiterhin das Sehnsuchtsland der Transferpolitik des Torpedos! Ein "ic" steht beim Torpedo immer oben auf dem Zettel!


Spor-Jolitsche 17:12,5

Schon vor dem Spiel war klar, dass beide Truppen keinen schönen Fußball bieten würden. Die Einen mit gerade mal 11,5 Punkten am letzten Spieltag und ohne Torwart. Die Anderen mit um die 8 benoteten Spielern und einem FC Lazarett aus Verstraete, Drexler und dem farbenkranken Meré.
Die Spor begann auch gleich erwartungsgemäß für ein Kellerduell am Freitag mit zwei Nichtleistungen von Giesselmann und Ampoah. Die Jolitschen konnten hier noch überraschen und sich über den in der 60. Minute eingewechselten Lukebakio freuen.
Doch das war es dann auch schon fast mit den Freuden am frisch sanierten Mittelberg. Tore Fehlanzeige, den fast sicheren Abwehrpunkt ließ Pavlenka durch die Hände gleiten, Kutucu trabte zur Bank und kam erst in der 61. Minute und 2 Millionen-Kay schaffte auch nicht mehr Punkte als Sheraldo Becker.
Bei der Spor zeigte zumindest Grillitsch ansprechende Form und hielt das Mittelfeld zusammen. Am Ende reichte ein mageres 1-0 von Überläufer Wout um dieses triste Spiel zu entscheiden.
Nagelstramm ist es reichlich egal woher die Punkte kommen. Der Stuhl ist wieder etwas fester und vor den Jolitschen muss man in der Besetzung nicht die Hosen voll haben.


Lok-Main FC 24:19,5

Lange Zeit gestaltete sich das Spiel offen und die Mösen waren ganz nah dran an einer Überraschung. Hakimi brachte das Tabellenschlusslicht in Führung und mit der Einwechslung von Altmeister Thomas Müller ging Motor Misthäus sogar auf Sieg.
Als dann Flohfeldt auch noch seiner Unerfahrenheit zum Opfer viel und die Einwechslung von Benes verschlief, wurde es plötzlich still im Stadion.
Doch der neue Mann an der Seitenlinie peitschte sein Team in der Schlussphase noch einmal nach vorne. Angeführt vom unnachahmlich kämpfenden Klaassen zündeten die Lok ihre letzte Rakete und brachte den Abendhimmel über der Lokstation so hell zum Leuchten, wie den Himmel über Hellsdorf.


Parisss-Forza 12:23,5

Zielmlich viel Wirbel im Vorfeld der Party. Galten vor Wochen noch Ansagen diverser Trainer wie "FiFiFinalisti Ficken" oder "die Mösen erbarmungslos wegbumsen" als erfolgsversprechende Motivationsreden, so wurde der Gassenhauer über die Heimatstadt des Gegners als unangemessene Schärfe verstanden. Eine Vorsah Studie unmittelbar zu Saisonbeginn wäre sicherlich "interessant" gewesen... alles vergessen, heute darf jeder jeden oder sogar sich selber als unsympathisch bezichtigen. Was das alles mit dem Spiel zu tun hat? Nichts! Oder doch?
Eingeschüchtert oder nicht drückt Eric Clötona den falschen Aufstellungswechselknopf: 15:36 ist und bleibt zu spät. Manche Gazette spricht von einer sportlichen, wie menschlichen Tragödie. Soweit geht die KALK POST nicht, dennoch ist gut, dass keine Spielentscheidung betroffen ist; auch, wenn die Einwechselungen das Ergebnis mit 6 Punkten nochmal geposcht hätten. Das Spiel selbst tat dann alles, um die Gemüter zu beruhigen. Den Monstersturm zwickt es, einzig Mr. Zuverlässidowski zündet ungebremst. Der FC Sturm schafft es bei PB (Modest) nicht mal in den Kader, bei FK (Cordoba) reicht es gerade für 20 Minuten - beides 0 Punkte. Die Forza dennoch weiterhin konstant, im 6ten von 7 Spielen über 20 Punkten.
Der Wirbel vor dem Spiel und der Sturm im Spiel waren dann doch eher laue Lüftchen...


Gute Nacht Jhon Boy

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